Was bleibt.

Erinnerungen prägen unser Leben und die Geschichte einer Stadt. Doch Erinnerung ist kein festes Archiv, das einfach bewahrt wird. Sie ist selektiv, wandelbar, emotional – und immer abhängig von den Blicken derjenigen, die erzählen. Die Ausstellung Was bleibt. widmet sich diesem Prozess und zeigt, ausgehend von der städtischen Sammlung, wie Künstler*innen Erinnerung verarbeiten, sichtbar machen, hinterfragen oder sogar überschreiben. Ergänzt durch Leihgaben, entsteht in der Ausstellung ein vielstimmiger Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen privater Erfahrung und öffentlicher Erinnerung.

Was bleibt. fragt nicht nur nach dem, was wir bewahren, sondern auch nach dem, was sich verändert – und was nicht erinnert wird.