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Rausch & Lebensfreude
Der Tanz in der Kunst
17. Oktober 2026 - 04. April 2027
Bewegung und Tanz faszinieren Künstlerinnen und Künstler seit jeher. Der Tanz steht wie kaum ein anderes Ausdrucksmittel für Lebensfreude und Rausch. Doch im Bild festgehalten, wird der Tanz zu einem isolierten und statischen Moment in der Zeit.
Dabei ist der Tanz ein Spiegel gesellschaftlichen und künstlerischen Wandels. Die Bandbreite reicht von Commedia dell’ Arte und stilisiertem Gesellschaftstanz über sein Fortleben in Ballett und professionellem Bühnentanz bis hin zu seinem Wandel zum Ausdruckstanz. Lebensreform und die „Goldenen Zwanziger“ prägen ein neues Körpergefühl und die Ästhetik des modernen Tanzes. Oskar Schlemmers Tänzerinnen und Tänzer des „Triadischen Balletts“ werden zu raumplastischen Figuren. Der postmoderne Tanz verwandelt Alltagsbewegungen in neue choreographische Formen.
Die facettenreiche Ausstellung versammelt Werke vom Rokoko bis zur Gegenwart. Künstlerinnen und Künstler wie Joseph Anton Feuchtmeyer, Franz Anton Bustelli, Marie Ellenrieder, Erich Heckel, Oskar Schlemmer, Walter Eberhard Loch, Walter Waentig, HAP Grieshaber, My Ullmann und Daniel Wagenblast fangen die menschliche Figur in tänzerischer Bewegung ein.