2026 >
Was bleibt.
Erinnern und Vergessen in der Kunst
10. Juni 2026 - 04. Oktober 2026
Erinnerungen prägen unser Leben und die Geschichte einer Stadt. Doch Erinnerung ist kein festes Archiv, das einfach bewahrt wird. Sie ist selektiv, wandelbar, emotional – und immer abhängig von den Blicken derjenigen, die erzählen. Die Ausstellung Was bleibt. widmet sich diesem Prozess und zeigt, ausgehend von der städtischen Sammlung, wie Künstler*innen Erinnerung verarbeiten, sichtbar machen, hinterfragen oder sogar überschreiben. Ergänzt durch Leihgaben, entsteht in der Ausstellung ein vielstimmiger Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen privater Erfahrung und öffentlicher Erinnerung.
Was bleibt. fragt nicht nur nach dem, was wir bewahren, sondern auch nach dem, was sich verändert – und was nicht erinnert wird.
Tanz ins Zwanzigste
Kunst der Seitenbühne aus dem Fundus LETTER Stiftung Köln
17. Oktober 2026 - 04. April 2027
Bewegungen festzuhalten, reizte Künstlerinnen und Künstler seit jeher. Die Ausstellung zeigt zahlreiche Graphiken und Kleinplastiken aus der Sammlung der Kölner LETTER Stiftung, die den Tanz als Kunstform und zugleich als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen der ersten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts begreifen. Im Mittelpunkt stehen Werke heute kaum noch bekannter Kunstschaffender, die zwischen Lebensreform, Ausdruckstanz und den „Goldenen Zwanzigern“ das neue Körpergefühl und die Ästhetik des modernen Tanzes prägten.
Die Präsentation wird durch ausgewählte Werke aus der eigenen Sammlung mit Tanzbezug ergänzt.