Jährlich wechselnde Präsentationen zum Werk des bedeutenden impressionistischen Graphikers Hans Meid.

1883 –
1957
Über das Kabinett
2013 wurde im zweiten Obergeschoss der Wessenberg-Galerie ein Hans Meid Kabinett eingerichtet. Dank der Unterstützung der Hans-Meid-Stiftung finden dort seither jährlich wechselnde Ausstellungen statt, die das Werk des bedeutenden impressionistischen Graphikers, der Konstanz besonders verbunden war, unter verschiedenen Themen vorstellen.
Das Kabinett ist zu den üblichen Öffnungszeiten zugänglich; der Besuch ist im Eintrittspreis enthalten.
aktuell zu sehen
Hans Meid – Meister der Druckgraphik
Hans Meid (1883 in Pforzheim – 1957 in Ludwigsburg) zählt zu den herausragenden deutschen Graphikern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Bereich der Druckgraphik, vor allem der Radierung, und der Buchillustration, entwickelte er eine unverwechselbare impressionistische Handschrift. Seine Werke sind oft literarisch inspiriert und zeigen poetische, mythologische oder romantische Szenen. Besonders eindrucksvoll ist Meids feines Gespür für Licht und Schatten sowie seine dynamische Linienführung, die seinen Darstellungen eine besondere Lebendigkeit verleiht.


Nach einer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe arbeitete Meid zunächst für die berühmte Meißner Porzellanmanufaktur, bevor er 1908 nach Berlin ging, um dort als freischaffender Künstler zu wirken. Er fand Anschluss an das aktuelle Kunstgeschehen und begann sich zunehmend am Impressionismus zu orientieren. Er rückte die Druckgraphik in den Mittelpunkt seines künstlerischen Interesses und beherrschte innerhalb kurzer Zeit das gesamte Ausdrucksspektrum dieser Technik.