Zeit-Bilder

Die beiden ersten Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg waren in Deutschland von vielfältigen Um- und Aufbrüchen geprägt. Im Mai 1945 hatte das nationalsozialistische Regime kapitulieren müssen, weite Teile des Landes waren verwüstet, die Infrastruktur zerstört, und die alliierten Besatzungsmächte hatten die Kontrolle übernommen. Die Menschen ersehnten die Rückkehr zur Normalität, doch die vielbeschworene „Stunde Null“ ist ein Mythos, denn das fatale Erbe des Faschismus sollte – nicht nur unterschwellig – weiterwirken. Die Ausstellung beleuchtet das Kunstschaffen in Konstanz in den Jahren 1945 bis 1965 und ordnet es vor dem historischen Hintergrund ein.