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Daniel Beerstecher: Ein Jahr im Schweigen

Daniel Beerstecher: Ein Jahr im Schweigen

Ein Jahr lang zuhören – in Stille durch Deutschland. Mit dem Projekt „Ich höre zu – ein Jahr im Schweigen“ macht Daniel Beerstecher das Zuhören selbst zur Kunstform. In einer Welt, die von Lautstärke, Polarisierung und Selbstdarstellung geprägt ist, rückt er eine leise, oft übersehene Tugend in den Mittelpunkt: das aufrichtige, präsente Zuhören. Seine stille Wanderung wird zum mobilen Atelier, zu einem Raum für Geschichten, die sonst kaum Gehör finden. Aus seiner Arbeit als Performancekünstler und Achtsamkeitslehrer weiß Daniel Beerstecher: „Zuhören – echtes, aufmerksames Zuhören – ist eines der größten Geschenke, die wir einander machen können.“

Am Samstag, den 9. Mai ist Daniel Beerstecher von 12 bis 17 Uhr im Foyer der Städtischen Wessenberg-Galerie präsent. Besucher*innen sind eingeladen, ihm im Schweigen zu begegnen – in einer Atmosphäre ungeteilter Aufmerksamkeit. Es geht um ein Miteinander ohne Unterbrechung, ohne Bewertung, oder einfach um geteilte Stille. So entsteht Raum für das, was sonst im Lärm des Alltags verborgen bleibt: eine Begegnung mit einem Schweigenden, die oft mehr sagt als viele Worte. Diese Dyade ist ein stiller Begegnungsraum zwischen zwei Menschen – getragen von Achtsamkeit, Vertrauen und Offenheit. Sie braucht keine Vorkenntnisse, nur die Bereitschaft, sich auf das Format einzulassen.

Weitere Informationen: www.ich-hoere-zu.com