ZUR AUSSTELLUNG
Was gibt es Neues? Ausgehend von dieser vertrauten Einstiegsfrage lenkt die Ausstellung den Blick auf die jüngsten Sammlungszugänge der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz. Woher stammen sie? Welche Geschichten bringen sie mit? Was bewegte ihre Schöpfer*innen?
Sammeln gehört zu den Kernaufgaben eines jeden Museums. Mehr noch: Die eigene Sammlung bildet das Rückgrat des Hauses, jede andere museale Aufgabe baut auf ihr auf. Dies unterscheidet Museen von anderen Kultureinrichtungen. Gesammelt werden in Museen für gewöhnlich originale Zeugnisse der Kultur und Natur. Sie werden zu Forschungs- und Bildungszwecken bewahrt, dokumentiert sowie künftigen Generationen überliefert und zugänglich gemacht. Als Kunstmuseum sammelt die Wessenberg-Galerie vorrangig Kunstwerke aus dem 19. und 20. Jahrhundert, ergänzt um zeitgenössische Arbeiten, mit besonderem Schwerpunkt auf der Bodenseeregion und dem deutschen Südwesten. Heute verfügt sie über eine Sammlung von etwa 11.000 Gemälden, Graphiken und Skulpturen, die fortlaufend ergänzt wird. Nach ihrer Aufnahme werden die Neuzugänge begutachtet, erfasst und inventarisiert. Oft werden sie nicht unmittelbar in einer Ausstellung präsentiert, sondern warten sicher im Depot verwahrt auf ihren Einsatz. Mit What’s new? holt die Wessenberg-Galerie diese verborgenen Schätze nun früher als üblich ans Licht.
Im Fokus stehen rund 70 Werke, die in den vergangenen fünf Jahren in den städtischen Bestand aufgenommen wurden. Einige von ihnen knüpfen an bekannte Traditionen an, andere eröffnen neue, ungewohnte Perspektiven. Gemeinsam entfalten sie ein lebendiges Panorama der Sammlung und geben Einblick in ihre kontinuierliche Weiterentwicklung.
Mit Werken u. a. von Käthe Kollwitz, Max Liebermann, Karl Hofer, Albert Welti, Thomas Bechinger, Jean Paul Schmitz, Conni Brintzinger, Edith Derschka-Ceglarski, Irene Weitz-Schlösser.